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Montag, 29 November 2021

Spieltagsbericht 13./14.11.2021

(tho) Die Sindelfinger Bilanz nach dem Großspieltag in der Sommerhofenhalle kann sich sehen lassen.

Die Drittliga-Frauen optimierten mit einem erfolgreichen Doppelspieltag und Siegen gegen Landshut und Wombach ihre Situation in der dritten Bundesliga. In der Regionalliga klappte es für die VfL-Zweite zwar nicht mit dem ersten Saisonsieg, jedoch konnte den Gästen aus Saarbrücken ein Punkt abgeluchst werden. Und die Männer in der Verbandsoberliga sorgten mit Heimsiegen gegen Deuchelried (9:2) und Freiburg II (9:5) gleich doppelt für Furore.

Die Drittligafrauen spielten sich im Kampf um den Klassenerhalt nunmehr in eine aussichtsreiche Position. Dies mit dem Hintergrund, in der Rückrunde wieder auf Spitzenspielerin Eva Jurkova zurückgreifen und dann den Ligaerhalt sichern zu können. Gegen Landshut sah es zuerst nicht gut aus, da Jasmin Lorenz-Kovacs im ersten Einzel einen Matchball gegen Milena Burandt ungenutzt ließ und dann noch etwas unglücklich verlor (12:10, 11:8, 10:12, 14:16, 3:11). Aber die Moral stimmte trotz zwischenzeitlichem 1:3-Rückstand: Melanie Merk und Fatme El Haj Ibrahim mit ihrem zweiten Sieg in der dritthöchsten deutschen Liga erarbeiteten sich noch im ersten Einzeldurchgang den Ausgleich. Danach lief es wie am Schnürchen: Jasmin Lorenz-Kovacs im Spitzeneinzel gegen Fanni Harasztovich, Melanie Rheinbay und Melanie Merk sorgten für den wichtigen 6:3-Gesamtsieg.

Gegen die ebenfalls abstiegsgefährdeten Gäste vom RV Viktoria Wombach war es zuerst ebenfalls das hintere Paarkreuz, das sich stark in Szene setzte. Diesmal unter anderem mit Nathalie Richter, die sich gegen die spielstarke Abwehrspielerin Anna Jansen hervorragend aus der Affäre zog (11:7, 11:5, 14:12). Keinen Blumentopf gab es derweil in den Partien gegen Wombachs Nummer eins Renata Kissner, die ehemalige tschechische Nationalspielerin spielte am Spitzenpaarkreuz ihre ganze Stärke aus. Doch der VfL war insgesamt stärker: Melanie Merk setzte in einer spannenden Partie gegen Anna Jansen den Schlusspunkt zum 6:3, der Dreisatzerfolg von Nathalie Richter gegen Claudia Edelhäuser kam nicht mehr in die Wertung.

Zwei spannende Partien absolvierten die Regionalliga-Frauen. Blieb dem VfL gegen den SSV Schönmünzach um die ehemalige Böblinger Bundesligaspielerin Julia Kaim ein erhofftes Remis verwehrt (4:6), klappte dies wenigstens am Folgetag gegen den 1. FC Saarbrücken. Dennoch bleibt die Sindelfinger Zweite mit 2:12 Punkten Liga-Schlusslicht. Gegen den SSV Schönmünzach, der mit der 9-jährigen Melissa Bill an Position vier antrat, reichten die Punktgewinne von Melanie Merk, Nadjana Schneider und Fatme El Haj Ibrahim nicht aus. Am ehesten noch Chancen, in die Punkteränge zu kommen, hatte Nathalie Richter, die gegen Abwehrspielerin Antonia Bernhard diverse Satzbälle ausließ. Gegen die Saarländerinnen waren es Melanie Merk (2), Nathalie Richter, Fatme El Haj Ibrahim und das Doppel Merk/Richter, die sich das 5:5 erkämpften. Kurios: Sowohl Melanie Merk als auch Nathalie Richter gingen am vergangenen Wochenende an ihre Leistungsgrenzen, sie absolvierten gleich vier Punktspiele! In der Rückrunde wird dies nicht mehr möglich sein, da die 15-jährige Melanie Merk direkt ins Drittligateam rutscht.

Vierter Saisonsieg für den VfL Sindelfingen III in der Verbandsliga: Gegen den TV Rottenburg behielten Elisabeth Kronich, Laura Orda, Jutta Bradfisch und Gracia Rentschler mit 8:4 die Oberhand.

Nach Minuspunkten ist der VfL Sindelfingen in der Männer-Verbandsoberliga derzeit das beste Team. Eine Sachlage, die man allerdings mit etwas Vorsicht genießen sollte, da der VfL noch mit einigen Spielen in Rückstand ist. Dennoch: Nach den beiden Heimsiegen gegen Deuchelried und Freiburg II haben die Mannen um Spitzenspieler Ivan Takac allen Grund, optimistisch in die Zukunft zu schauen. Gegen Deuchelried sorgten Ivan Takac und Carlos Dettling gleich zu Beginn in den Spitzenspielen für den positiven Trend, im weiteren Verlauf ließ nur noch Sven Stolz einen gegnerischen Zähler zu. Gegen die Freiburger Turnerschaft ging es in unveränderter Aufstellung zu Werke. Zwar musste Ivan Takac zwei Mal gratulieren, dafür sprangen Carlos Dettling (2), Jürgen Beisswanger (2), Sven Stolz, Thomas Barth und Mika Pickan in die Bresche. Mit breiter Brust können die Sindelfinger nun die kommenden, nicht einfacher werdenden Aufgaben angehen.