• Erfolgreich bei den Bezirksmeisterschaften
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  • Mädchen 1

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Montag, 29 November 2021

(tho) Für das junge Regionalliga-Team des VfL Sindelfingen gab es bei Titelanwärter TTC Weinheim II erwartungsgemäß wenig zu holen, einzig die 11-jährige Fatme El Haj Ibrahim punktete zwei Mal beim 2:8. Abgesehen von den beiden Einzelerfolgen des Sindelfinger Youngsters am hinteren Paarkreuz gelangen dem VfL nur noch vier weitere Satzgewinne.

„Diese Niederlage stellt keinen Beinbruch dar, wir müssen unsere Punkte gegen andere Teams holen“, zeigte sich VfL-Coach Oliver Appelt keineswegs enttäuscht von der Niederlage. Vielmehr beschäftigt sich Appelt mit der Zukunft. „Ich bin gespannt, wie sich die Situation bei manchen Teams darstellt, wenn ab der kommenden Woche die Corona-Warnstufe in Kraft tritt.“ Oliver Appelt spielt dabei auf die Grenzwertüberschreitung bei der Hospitalisierungsrate an, die zur Folge hätte, dass die als nicht-immunisiert geltenden Zuschauer oder Sportler nur noch mit einem negativen PCR-Test Zugang zu geschlossenen Räumen haben. Dies dürfte auf Verbandsebene bereits ab dem kommenden Spieltag der Fall sein.

Unabhängig von den Corona-Entwicklungen konnte Oliver Appelt am vergangenen Wochenende einen Neuzugang für das Regionalliga-Team vermelden. Bereits zur Rückrunde wird die 12-jährige Leonie Müller aus Salzstetten für den VfL spielberechtigt sein. Leonie Müller gehört genauso wie Fatme El Haj Ibrahim zum Verbandskader, gemeinsam haben die beiden jungen Talente bereits zahlreiche Erfolge auf überregionaler Ebene feiern können.

Mit einem Durchschnittsalter von 15 Jahren setzte sich der VfL Sindelfingen III in der Damen-Verbandsliga gegen den RSV Ermingen (Durchschnittsalter 40,25 Jahre) klar mit 8:1 durch. In der Aufstellung Elisabeth Kronich, Laura Orda, Fatme El Haj Ibrahim und Gracia Rentschler geriet der Erfolg gegen die Gäste aus dem Ulmer Stadtteil nie in ersthafte Gefahr. Mit nunmehr ausgeglichenem Punktekonto hat sich die VfL-Dritte inzwischen einen komfortablen Vorsprung auf die Abstiegsplätze erarbeitet.

„Das war definitiv eines der krassesten Spiele, das ich je erlebt habe“, war VfL-Spieler Mika Pickan nach dem 9:7-Krimi in der Verbandsoberliga gegen den VfL Kirchheim II noch ziemlich aufgewühlt. „Wir sahen lange Zeit wie die Verlierer aus und am Ende reichte es doch noch“, sagte die VfL-Nummer fünf, die mit zwei dramatischen Einzelerfolgen selbst großen Anteil am Gesamtsieg hatte. So setzte sich Pickan erst hauchdünn gegen Michael Hohl durch und zeigte auch im Endspurt gegen Klaus Hummel Nervenstärke, als er einen 2:7-Rückstand im fünften Satz noch wettmachte (11:4, 10:12, 11:9, 15:17, 11:9). In der viereinhalbstündigen Marathonpartie, in der von den letzten zehn Begegnungen sieben über die volle Fünfsatzdistanz gingen, holte das Schlussdoppel mit Ivan Takac/Carlos Dettling den siegbringenden Zähler. In Abwesenheit des kurzfristig verhinderten Petr Machulka punkteten für den VfL neben Mika Pickan noch Sven Stolz (2), Ivan Takac, Carlos Dettling und Daniel Bacher.

Die Männer II verteidigten in der Landesklasse ihre weiße Weste, in starker Aufstellung mit Mika Pickan, Daniel Bacher, Martin Finkbeiner, Daniel Stephan, Rainer Stolz und Tim Werum gelang ein sauber herausgespieltes 9:2 gegen die TTG Unterreichenbach-Dennjächt. Die Sindelfinger bleiben hartnäckigster Verfolger von Tabellenprimus TTC Ottenbronn II.