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Montag, 29 November 2021

Damen I rückt in 3. Bundesliga auf

(tho) Trainer Oliver Appelt war im Vorfeld eher weniger hoffnungsfroh, Abteilungsleiter Carsten Seeger sah hingegen eine 50:50-Chance. Nun wurde es offiziell kommuniziert: Die erste Tischtennis-Damenmannschaft des VfL Sindelfingen darf nach einjähriger Abstinenz in der kommenden Saison 2021/2022 wieder in der dritten Bundesliga an den Start gehen.

„Wir nehmen es, wie es kommt“, sagte Carsten Seeger vor der Einteilung der Bundesspielklassen, die in dieser Woche von verantwortlicher Stelle durchgeführt wurde. Im Vorfeld sprachen sich die Sindelfinger Funktionäre unisono für eine Meldung des aktuellen Regionalligisten in die nächsthöhere Klasse aus. Nun erreichte den VfL frohe Kunde: Da der bisherige Drittliga-Achte SV Schott Jena für die zweite Bundesliga meldete, wurde ein Platz in der dritten Liga frei. Diesen nimmt der VfL über die Auffüllregel als Nachrücker ein, weitere Meldungen für die dritte Liga lagen nicht vor.

„An den Personalplanungen ändert sich deswegen nicht viel“, sagt Damentrainer Oliver Appelt, der nach einem Jahr in einer verkorksten, weil abgebrochenen Regionalligarunde nun wieder mit den Damen I in die dritthöchste Spielklasse zurückkehrt. Und froh ist, der slowakischen Spitzenspielerin Eva Jurkova und dem großen Talent Melanie Merk ein spielstarkes Umfeld bieten zu können. „Unsere anderen Spielerinnen hätten auch kein Problem gehabt, in der Regionalliga weiterzuspielen, nehmen es aber sportlich“, so Appelt. Oberstes Ziel kann laut dem langjährigen VfL-Coach nur der Klassenerhalt sein, wobei „man erstmal die Aufstellungen der Konkurrenz abwarten muss.“ Sollte sich da personell nicht allzu viel ändern, räumt er seinem Team realistische Chancen auf den Erhalt der Liga ein.

Auf den Verein kommen ob des unvorhergesehenen Aufstiegs etwas höhere Kosten durch Startgelder und Schiedsrichtergebühren zu, zudem ist ein gewisser Mehraufwand, beispielsweise durch die Sicherstellung des Livetickers, notwendig. „Das hält sich aber alles in Grenzen“, meint Carsten Seeger, der mit der Rückkehr in die dritte Bundesliga neben dem sportlichen Anreiz auch eine „gesteigerte Attraktivität unserer Abteilung“ einher sieht.