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Donnerstag, 22 Oktober 2020

Spieltagsbericht Damen-Regionalliga 10./11.10.2020

tho) Was die postwendende Rückkehr in die dritte Bundesliga anbetrifft, mussten die Tischtennisfrauen des VfL Sindelfingen am Regionalliga-Doppelspieltag erst einmal abreissen lassen. Einem starken Auftritt in Saarbrücken in Form eines 8:4-Erfolgs folgte in Kaiserslautern eine 5:7-Niederlage, die durchaus vermeidbar war.

„Unser Tischtennissport kann manchmal wirklich sehr grausam sein. Es ist lange her, dass ich mit dem VfL eine derart bittere Niederlage einstecken musste“, sagte ein sichtlich angefressener Oliver Appelt nach den letzten Ballwechseln in Kaiserslautern, wo ein nicht in Bestbesetzung angetretenes Sindelfinger Quartett drauf und dran war, zumindest einen Zähler aus der Pfalz zu entführen – und am Ende beim 5:7 doch kapitulieren musste. Dabei hatte der VfL einige Trümpfe in der Hand. Nathalie Richter ließ in ihrem Einzel gegen Nina Merkel fünf Satzbälle ungenutzt. Statt Satzausgleich zum 2:2 musste sie gegen die Ex-Rastatterin beim 17:19 in Durchgang vier gratulieren. Zu diesem Zeitpunkt stand es 4:2 für die Gäste, die durch Eva Jurkova (2) und Melanie Merk (2) gepunktet hatten. Vor allem der Fünfsatzerfolg der 14-jährigen Merk gegen Lauterns Nummer eins Tatiana Bakaiova (nach 0:2-Satzrückstand) war eine Augenweide. Eva Jurkova besorgte später den fünften VfL-Zähler und im letzten Spiel des Sonntagnachmittags hatte Melanie Merk gegen TSG-Nummer vier Jana Porten den Sieg bereits auf dem Schläger. Doch dem jungen Neuzugang des VfL spielten die Nerven einen Streich. Bei einer 9:6-Führung im vierten Satz wendete sich ihre Kontrahentin Jana Porten bereits ab, glaubte schon gar nicht mehr an den Sieg. Dennoch gelang ihr die Aufholjagd. „Insgesamt neun Matchbälle hatte Melanie, leider konnte keiner verwandelt werden“, schildert Oliver Appelt den Verlauf und war dennoch weit davon entfernt, der Nachwuchsspielerin einen Vorwurf zu machen. „Schade war’s natürlich trotzdem. Aber auch Nathalie Richter hätte zuvor eine Partie gewinnen müssen.“

So geriet das erfreuliche 8:4 am Vortag beim 1. FC Saarbrücken schnell wieder in den Hintergrund. Gegen das mit vier Jugendspielerinnen bestückte gegnerische Team punkteten die wieder einmal überragende Eva Jurkova, die in ihren drei Einzeln weit von einem Satzverlust entfernt war, sowie Nathalie Richter (3) und Melanie Merk (2). Im Duell der beiden Spielerinnen aus dem deutschen Talentkader musste sich die 14-jährige Merk mit 11:3, 10:12, 8:11, 11:9 und 8:11 der ein Jahr jüngeren Magdalena Hübgen geschlagen geben.