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Donnerstag, 22 Oktober 2020

Spieltagsbericht Damen-Regionalliga und Herren-Württembergliga 18./20.9.2020

Die ersten beiden Damenmannschaften des VfL Sindelfingen gehen in dieser Saison in der Regionalliga Südwest an den Start und bestritten – wie aus Fairplay-Gründen üblich – bereits am Freitag das erste Saisonspiel gegeneinander. Erwartungsgemäß setzte sich die erste Mannschaft, die nach Abbruch der letzten Saison aus der 3. Bundesliga abgestiegen war, klar mit 11:1 durch. Doch eine Überraschung gab es dann doch noch.

Ohne den Doppelspielen, die auf Bundesebene zunächst wegfallen, galt es für die Spielerinnen des ersten Sindelfinger Damenteams, sich gegen die eigene „Reserve“ möglichst gut und souverän aus der Affäre zu ziehen. Dies gelang Melanie Rheinbay, Melanie Merk, Nathalie Richter und Nadjana Schneider auch recht gut, auch wenn hier und da mal ein umkämpfter Satz dabei war. Ein Sieg aber, mit dem wohl die meisten Teilnehmerinnen des internen Derbys und auch Damentrainer Oliver Appelt nicht gerechnet hatten, war der von Elisabeth Kronich gegen Melanie Rheinbay. Obwohl sich der Underdog in den ersten beiden Sätzen klar geschlagen geben musste, kämpfte er sich mit 11:7, 13:11 und 16:14 zurück und sorgte für den Ehrenpunkt auf Seiten des VfL Sindelfingen II.
In etwas veränderter Aufstellung ging es für die zweite Sindelfinger Damenmannschaft am Sonntagnachmittag dann zu den TTF Rastatt. Nach einem ausgeglichenen Schlagabtausch trennten sich die beiden Mannschaften am Ende gerecht mit 6:6. Vor allem Melanie Merk legte ein gutes Debüt hin, sie musste sich nur gegen die gegnerische Spitzenspielerin Kateryna Kiziuk knapp nach fünf Sätzen geschlagen geben. Aber auch ihre Mannschaftskameradinnen zeigten ordentliches Tischtennis. „Die starken Auftritte von Nathalie Richter und Natalie Bacher waren sehr wichtig, um hier heute etwas Zählbares mitzunehmen“, zeigte sich Trainer Oliver Appelt zufrieden. Am Ende hätte man sich womöglich auch über eine knappe Niederlage nicht beschweren dürfen, gingen doch drei der vier Fünf-Satz-Spiele an die VfL-Damen. Dennoch ein Zeichen, dass nicht nur die erste Sindelfinger Damenmannschaft in dieser Regionalliga gut mithalten kann.

Auch die Herren I des VfL Sindelfingen sind am vergangenen Wochenende in die Saison und die neu benannte Württembergliga (ehemals Verbandsliga) gestartet. Trotz eines couragierten Auftritts ohne Spitzenmann Ivan Takac, dem es aufgrund von Reisebeschränkungen nicht erlaubt war, zu spielen, musste sich das junge Team am Ende mit 6:9 gegen den TTC Gnadental geschlagen geben.
„Die Jungs haben es echt gut gemacht“, lobte Abteilungsleiter Carsten Seeger seine Schützlinge, „mit Ivan hätte ich die zwei Punkte aber eher auf unserer Seite gesehen.“ Doch auch ohne den Serben wäre die Überraschung fast geglückt. Nach einem Doppelerfolg vergingen die ersten Einzel „wie im Film“, wie es Carsten Seeger beschrieb. Sven Stolz, der am vorderen Paarkreuz ranmusste, versuchte, seine leichte Schulterverletzung durch ein aggressives Rückhandspiel und lockere Vorhand-Topspins aus der Halbdistanz wettzumachen und gewann prompt gegen Daniel Horlacher, der Gnadentaler Nummer eins. „Sven hat das wirklich gut gemacht. Wir hoffen natürlich trotzdem, dass seine Verletzung bis zum nächsten Spiel in zwei Wochen zum größten Teil abgeklungen ist“, zeigt sich der Abteilungsleiter optimistisch. Nachdem auch Carlos Dettling, Thomas Barth und Mika Pickan mit starken Auftritten auf 5:2 erhöhten, liebäugelte man auf Seiten des VfL Sindelfingen einmal kurz mit einem Punktgewinn. Doch kurz vor Ende des ersten Einzeldurchgangs erlebte das Spiel einen kleinen Knacks. Neuzugang Benjamin Krause war drauf und dran, einen 2:0-Rückstand am hinteren Paarkreuz zu drehen, ehe er sich dann doch noch im fünften Satz im Hintertreffen sah und verlor. „Das war ein Schlüsselspiel, danach ist die gesamte Partie etwas gekippt“, blickte Carsten Seeger auf die Begegnung zurück. Und in der Tat: Im Anschluss gab es nicht mehr viel zu holen für die junge Sindelfinger Mannschaft. Die Partie plätscherte ein wenig vor sich hin, am Ende war es lediglich Benjamin Krause, der im zweiten Einzeldurchgang – erneut nach der vollen Distanz von fünf Sätzen – punktete. Um das Schlussdoppel zu erreichen, hätte man noch einen weiteren Zähler benötigt. So kam der VfL nicht über ein 6:9 hinaus. „Alles in allem haben wir uns aber gut aus der Affäre gezogen“, fand Abteilungsleiter Carsten Seeger, „die Chance war da und der TTC Gnadental trat im Gegensatz zu uns in Bestbesetzung an.“ Ein vielversprechender Auftritt, der positiv auf die kommenden Spiele blicken lässt. (tho)