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Die 2. Herren Manschaft ist auf der Suche nach neuen Spielern. Das Team spielt auch in der nächsten Saison in der Herren Landesklasse Gr. 6. Gerne könnt Ihr einfach zu uns ins Traning kommen oder per Mail Kontakt mit  lukas.coulon(..at..)tischtennis-sindelfingen.de aufnehmen.

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Sonntag, 08 Dezember 2019

Spieltagsbericht 30.11/1.12.2019

Eva Rentschler Eva Rentschler

(tho) Es war mehr als nur eine ordentliche Leistung, die das Drittligateam des VfL Sindelfingen beim SV Schott Jena darbot. Letztendlich holte das Team um Spitzenspielerin Eva Jurkova bei der 4:6-Niederlage das Optimum heraus. Auch die Oberliga-Frauen verkauften sich im Topspiel bei den TTF Rastatt teuer, blieben aber ebenfalls ohne Punkte. So waren es wenigstens die Verbandsliga-Männer, die sich in einem vierstündigen, sehenswerten Krimi beim TTC Ottenbronn für ein Sindelfinger Erfolgserlebnis verantwortlich zeigten.

Im Grunde waren die Voraussetzungen vor dem Gastspiel der Sindelfinger Drittligafrauen in Jena klar definiert: Während der Tabellenzweite mit seiner stärksten Aufstellung ins Spiel ging, musste man beim VfL auf Jasmin Lorenz-Kovacs und Melanie Strese verzichten. Kurzerhand machte man aus der Not eine Tugend und warf die Jugendspielerin Laura Orda ins kalte Wasser. „Laura machte ihre Sache außerordentlich gut. Sie hatte ja Angst, dass sie im Einzel mal mit 0:11 verlieren würde, aber so weit kam es nicht“, sagte VfL-Coach Oliver Appelt. Freilich, am hinteren Paarkreuz tat sich nicht nur Laura Orda, sondern auch Eva Rentschler schwer, die immerhin nach starker Leistung gegen die Weissrussin Maya Kunats punktete. Am Spitzenpaarkreuz trumpfte Eva Jurkova auf, die Sindelfinger Nummer eins gewann sowohl gegen die Ägypterin Yousra Helmy als auch gegen ihre slowakische Nationalmannschaftskollegin Natalia Grigelova. „Das Spiel ist für uns super gelaufen, an ein Unentschieden war allerdings gegen das starke Team aus Jena nicht zu denken. Insofern stellt diese Niederlage für uns keinen Beinbruch dar“, sagte Oliver Appelt am Sonntagabend, als er mit Mannschaft und Betreuern noch kurz auf dem Weihnachtsmarkt in Weimar verweilte. Nach diesem 4:6 ist der Aufsteiger aus Sindelfingen wieder im Besitz der roten Laterne. Ohne Jasmin Lorenz-Kovacs, die im Frühjahr Nachwuchs erwartet, blickt das Team herausfordernden Wochen entgehen.

Zukünftig wird Eva Rentschler die erste Mannschaft des VfL in der dritten Bundesliga verstärken. Der Neuzugang bewies in der Oberliga ein ums andere Mal seine spielerische Klasse und muss nun auf Grund einer hohen Einstufung im Ranking aufrücken. Auch im Topspiel bei Spitzenreiter TTF Rastatt zeigte sie ihre Qualitäten, als es gegen Elisabeth Bittner ging, die bislang nur ein Einzel verlor. In einer hochklassigen Partie setzte sich Eva Rentschler mit 7:11, 11:9, 11:7 und 17:15 gegen die erfahrene Rastatterin durch und stellte eindrucksvoll ihre Spitzenposition in der Oberliga Baden-Württemberg unter Beweis. Zu diesem Zeitpunkt sah sich die VfL-Zweite bereits mit 2:4 im Hintertreffen – und trotz des Sieges von Rentschler konnte das Sindelfinger Team nicht mehr ausgleichen. „Am hinteren Paarkreuz ist der Tabellenführer einfach zu stark, das muss man neidlos anerkennen“, sagte Oliver Appelt, der vergeblich auf Punktgewinne von Katharina Huber und Nadjana Schneider spekulierte. Ein klarer Aufwärtstrend war bei Natalie Bacher zu erkennen, auch wenn sich dies am vorderen Paarkreuz noch nicht in Zählbarem darstellte. So setzte es beim 4:8 die zweite Saisonniederlage.

Der Auftritt von Sindelfingens Verbandsliga-Männern beim TTC Ottenbronn war wahrlich nichts für schwache Nerven. Und belegte wieder einmal, dass sich in einer ausgeglichen stark besetzten Spielklasse nur schwerlich Endergebnisse prognostizieren lassen. Nach einem dauernden Auf und Ab mit spielerischen Höhen und Tiefen auf beiden Seiten gelang es dem Tabellendritten aus Sindelfingen, beim 9:7-Zittersieg beide Zähler aus dem Schwarzwald zu entführen. „Der Sieg war nicht unverdient“, sagte Sindelfingens Abteilungsleiter Carsten Seeger direkt im Anschluss nach der Partie und Christoph Dettling, Vater von VfL-Nummer zwei Carlos Dettling attestierte: „Ein 8:8 wäre nach dem Spielverlauf sicherlich auch ein gerechtes Ergebnis gewesen.“ Dass es doch für die Sindelfinger reichte, lag an besser aufgestellten Doppeln, die sich zu Beginn eine 2:1-Führung erarbeiteten, und am mittleren Paarkreuz mit Sven Stolz und Thomas Barth, die alle vier Einzel zu ihren Gunsten entschieden. Dadurch wurden die 1:3-Ausbeuten am vorderen und hinteren Paarkreuz egalisiert. Kein Vorbeikommen gab es aus Sindelfinger Sicht an Ottenbronns Topmann Christoph Schmidl sowie an deren Ersatzmann Georgios Makris. Zudem musste Ivan Takac zu Beginn dem famos aufspielenden Altmeister Michael Krumtünger gratulieren. Trotz einer zwischenzeitlichen 6:4-Führung schaffte es der Gastgeber nicht, den Vorteil zu nutzen. Besonders wertvoll aus Sindelfinger Sicht war der Fünfsatzerfolg von Carlos Dettling über Michael Krumtünger, der einen Matchball ungenutzt ließ. In einer dramatischen Schlussphase sorgten Neuzugang Etienne Schultz (3:2 nach 0:2-Satzrückstand gegen Tim Holzapfel) und das Schlussdoppel Ivan Takac/Carlos Dettling für das Sindelfinger Happy-End. Mit 10:4 Punkten bleibt der VfL weiterhin vorne bei der Musik, während die Ottenbronner (6:12) auch im neuen Jahr mit der halben Liga gegen den Abstieg kämpfen werden.

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