• Voller Erfolg!
    Trainingslehrgang unter der Leitung von Mozza Bojic
  • Tischtennis Herren
    1. Saison Verbandsliga
  • Tischtennis Damen
    Regionalliga

Termine

23.04.2019 (Di) 17:30 Uhr - 19:30 Uhr
Training Osterferien
26.04.2019 (Fr) 17:30 Uhr - 21:30 Uhr
Training Osterferien
04.05.2019 (Sa) 10:00 Uhr -
Relegationsspiele-Verbandsspielklassen
13.07.2019 (Sa)
Handicaptrainingstag TT
21.07.2019 (So)
Abteilungsausflug

Übersicht Spielbetrieb (click-TT)

Ausschuss VfL Sindelfingen

Anfang 2018 haben wir einen Ausschuss gegründet.

Dieser Ausschuss besteht aus dem Vorstand und aus engagierten Vereinsmitgliedern.

Bei den Ausschusssitzungen bekommt man einen detailierten Einblick in anstehende Veranstaltungen und Events.
Wir planen, lachen und diskutieren miteinander.
Jedes Vereinsmitglied ist eingeladen am Ausschuss mitzuarbeiten.

Sponsoren

Freitag, 19 April 2019

Bericht letzter Spieltag 2018/19 Frauen-Regionalliga und -Oberliga Männer-Verbandsliga

(tho) Nach dem Abstieg aus der dritten Bundesliga haben die Sindelfinger Tischtennisfrauen nunmehr in der Regionalliga wieder ein beeindruckendes Zeichen gesetzt: Das 7:7-Unentschieden bei der DJK Offenburg II reichte am vergangenen Wochenende zum vielumjubelten Titelgewinn. Das Oberliga-Team hingegen muss in die Saisonverlängerung: In einem Herzschlagfinale konnte die VfL-Zweite immerhin Platz acht und die damit verbundene Teilnahme an der Relegation ins Ziel retten.

Dass ein 7:7-Unentschieden beim Tabellensechsten DJK Offenburg II tatsächlich noch zum Gewinn der Meisterschaft reichen würde, hätte im Sindelfinger Lager kaum einer für möglich gehalten. Durch diesen Punktverlust am Samstagnachmittag hatte der Titelkonkurrent aus Stuttgart wenige Stunden später die Möglichkeit, mit einem Erfolg gegen den TTC Mülheim-Urmitz/Bahnhof die Meisterschaft unter Dach und Fach zu bringen. Doch die Damen aus der Landeshauptstadt nutzten den Championship-Point nicht, unterlagen ihrerseits mit 4:8 und ließen doch noch das Sindelfinger Team jubeln. Der VfL musste im Südbadischen auf Spitzenspielerin Jasmin Lorenz-Kovacs verzichten, für die sprang Katharina Huber in die Bresche. Beim Stand von 1:4 schwante VfL-Damencoach Oliver Appelt Übles: „Das sah zu diesem Zeitpunkt nicht gut für uns aus. Aber mit vier knappen Erfolgen kamen wir ins Spiel zurück.“ In der Tat: Natalie Bacher (2), Sandra Koziol, Nathalie Richter und Katharina Huber sorgten im Umkehrschluss für das Sindelfinger 6:4. Am Ende musste dann doch noch gezittert werden, da Nathalie Richter im letzten Einzel der Saison unbedingt gewinnen musste, um wenigstens noch das Remis ins Ziel zu retten. Bei einem 1:8 und einen 7:10 im entscheidenden fünften Satz gegen Luisa Leser sah es für Richter alles andere als rosig aus, doch die Angriffsspielerin präsentierte sich gewohnt kämpferisch und konnte tatsächlich noch den siebten Zähler für den VfL einheimsen. Auch wenn die Mannschaft den Aufstieg in die dritte Bundesliga aller Voraussicht nach nicht wahrnehmen wird – unter anderem bedingt durch die Absage der ehemaligen Bundesligaspielerin Alexandra Schankula, die wohl das Betzinger Landesliga-Herrenteam verstärkt – feierten die Sindelfingerinnen den Titelgewinn bis tief in die Nacht. Oliver Appelt: „Die Spielerinnen können stolz sein auf das Erreichte. Jede hat ihren Teil zum Gewinn der Meisterschaft beigetragen. Und wenn man bedenkt, dass die Situation durch den Ausfall von Melanie Strese nicht einfacher wurde, ist der Titelgewinn wirklich eine tolle Sache.“ Für den VfL bilanzierten in der Regionalliga-Rückrunde: Jasmin Lorenz-Kovacs 11:4, Sandra Koziol 8:10, Nathalie Richter 11:4, Natalie Bacher 7:3, Katharina Huber 1:8, Elisabeth Kronich 1:2, Doppel 8:6.

Da die Partie in Offenburg knapp vier Stunden andauerte, musste sich der Sindelfinger Tross sputen, um mit dem Oberliga-Team rechtzeitig in Weinheim anzukommen. Beim souveränen Oberliga-Meister stand das VfL-Quartett Natalie Bacher, Katharina Huber, Elisabeth Kronich und Tran Le Ai Trinh erwartungsgemäß auf verlorenem Posten, einzig Katharina Huber ergatterte beim 1:8 den Ehrenpunkt (3:0 gegen Anke Haas). Noch interessanter als das eigene Spiel war der Auftritt von Abstiegskonkurrent TTV Burgstetten gegen den TTC Dietlingen. Im Falle eines Burgstettener Sieges wären die Sindelfingerinnen tatsächlich noch abgestiegen. Doch ausgerechnet Dietlingens Eva Rentschler, die sich im kommenden Jahr das Trikot des VfL Sindelfingen überstreift, erkämpfte sich den aus Sindelfinger Sicht eminent wichtigen siebten Zähler in der Schlussphase. Durch dieses 7:7 steigt der TTV Burgstetten in die Verbandsliga ab, während der VfL Sindelfingen II Anfang Mai in der Relegation noch den Klassenerhalt festmachen kann. VfL-Spitzenspielerin Natalie Bacher atmete tief durch: „Das war richtig eng. Nachdem uns die Ergebnisse der Konkurrenz in den letzten Wochen nicht gerade in die Karten gespielt haben, sind wir froh, dass es noch zum achten Platz gereicht hat. Und jetzt hoffen wir natürlich, dass wir es in der Relegation schaffen.“ Oliver Appelt sieht das ähnlich: „Es wäre wirklich schade, wenn wir noch absteigen würden, da wir in der kommenden Saison eine recht gute Oberligatruppe am Start haben werden.“ Die Oberliga-Frauen bilanzierten in der Rückrunde wie folgt: Natalie Bacher 17:5, Alina Frey 3:4, Katharina Huber 12:8, Elke Philipp 1:0, Olivia Pfadenhauer 2:3, Elisabeth Kronich 5:12, Sarah Zeitter 1:2, Tran Le Ai Trinh 2:8, Doppel 7:11.

Die Männer I wehrten sich auch ohne ihr etatmäßiges vorderes Paarkreuz (Ivan Takac, Pawel Piotrowski) beim TTC Mühringen nach Leibeskräften und unterlagen nach dreieinhalb Stunden Spielzeit mit 7:9. Den Mühringern war in ihrer kleinen Turnhalle zuweilen anzumerken, dass sie zumindest ein Unentschieden benötigten, um den Ligaverbleib zu schaffen. Dem vorderen Paarkreuz war’s hingegen eher gleichgültig, da Markus Teichert und Attila Namesztovski spielerisch eine Klasse für sich darstellen. Tim Ackermann und Sven Stolz bekamen dies hautnah zu spüren, sie blieben in den Spitzeneinzeln ohne Satzgewinn. Dafür sprangen andere Teamkollegen in die Bresche: Thomas Barth und Petr Machulka hielten sich am mittleren Paarkreuz schadlos, außerdem punkteten Daniel Bacher und Jürgen Beisswanger je einmal. Im Schlussdoppel setzten sich dann die Horber Vorstädter durch, die die Saison auf Platz fünf – einen Rang vor dem VfL Sindelfingen – beendeten. Die Sindelfinger Bilanzen: Ivan Takac 5:6, Pawel Piotrowski 4:3, Tim Ackermann 5:12, Sven Stolz 9:8, Thomas Barth 11:4, Petr Machulka 10:3, Jürgen Beisswanger 4:2, Mika Pickan 4:5, Daniel Bacher 1:1, Doppel 14:15.