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Montag, 29 November 2021

3. Liga Frauen / Bericht letztes Saisonspiel 7.5.2017/ 2:6 in Fürstenfeldbruck

(tho) Der fünfte Rang zum Abschluss war zwar für die Sindelfinger Drittligafrauen nicht mehr zu erreichen, dennoch konnte der VfL nach einer etwas unruhigen Saison erhobenen Hauptes die Heimfahrt von Fürstenfeldbruck antreten. Zum Abschluss setzte es für das ersatzgeschwächte Team eine 2:6-Niederlage beim Tabellendritten.

Ohne Spitzenspielerin Xu Yanhua, die insgesamt die Hälfte aller Sindelfinger Partien in der dritten Liga bestritt, hatte es das Sindelfinger Quartett Jasmin Lorenz, Natalie Bacher, Hannah Sauter und Uschi Kohn in Fürstenfeldbruck nicht leicht. Schon in den Doppeln kristallisierte sich das spielerische Übergewicht der Bayerinnen heraus, bei lediglich einem Satzgewinn war der VfL weit von einem Erfolgserlebnis entfernt. Ungeachtet des Fehlstarts präsentierte sich Jasmin Lorenz am vorderen Paarkreuz abermals in guter Verfassung, glatt in drei Sätzen gewann sie gegen die junge Janine Hanslick. Auch im Spitzeneinzel gegen die 33-jährige Agnes Kokai, eine ehemalige Bundesligaspielerin mit kurzen Noppen auf der Rückhand, fehlte nicht viel. Im entscheidenden fünften Satz hatte Lorenz beim Stand von 10:4 bereits den Sieg auf dem Schläger, doch plötzlich stellte ihre Kontrahentin das Spiel um und machte acht Punkte in Folge. Trainer Oliver Appelt: „Ihre Gegnerin spielte plötzlich ohne Rotation und verhielt sich nur noch defensiv. Damit hatte Jasmin ihre Probleme. Auch wenn die Niederlage kurz schmerzte, so kann Jasmin stolz darauf sein, die Ex-Profispielerin an den Rand einer Niederlage gebracht zu haben.“ Letztendlich war es Hannah Sauter, die für den zweiten Sindelfinger Zähler verantwortlich zeigte. Nach einer 2:0-Satzführung gegen Patricia Heiß kam die VfL-Nummer drei zwar noch einmal in die Bredouille und musste den Satzausgleich hinnehmen, doch im fünften Durchgang war Hannah Sauter wieder obenauf (11:5). Appelt: „Für Hannah freut es mich, sie hat sich im Vergleich zur Vorwoche deutlich gesteigert.“ Nach knapp zweieinhalb Stunden Spielzeit setzte es für den VfL eine unvermeidbare 2:6-Niederlage, Tabellenplatz sieben stand am Ende zu Buche.

Für Oliver Appelt war das Spiel in Fürstenfeldbruck der Schlusspunkt hinter eine Saison mit Höhen und Tiefen. Für die sportlichen Höhepunkte sorgte vor allem das vordere Paarkreuz mit Xu Yanhua und Jasmin Lorenz, die den größten Anteil am Erreichen des Klassenerhalts hatten. Herausfordernd stellten sich hingegen die Personalplanungen dar. Zuweilen musste der Trainer seine im Vorfeld getätigten Planungen umändern und in puncto Personal etwas improvisieren. „Ich freue mich, dass Nathalie Richter im Sommer wieder aus Afrika zurück ist. Mit ihr wird wieder etwas mehr Kontinuität ins Team kommen“, sagt Oliver Appelt.