• Tischtennis Herren
    Aufstieg in die Verbandsliga
  • Glückwunsch
    Herren 2 verhindert Abstieg in der Relegation
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Termine

Spielpläne: myTischtennis.de

30.11.2018 (Fr)
Jahresabschlussfeier

Ausschuss VfL Sindelfingen

Anfang 2018 haben wir einen Ausschuss gegründet.

Dieser Ausschuss besteht aus dem Vorstand und aus engagierten Vereinsmitgliedern.

Bei den Ausschusssitzungen bekommt man einen detailierten Einblick in anstehende Veranstaltungen und Events.
Wir planen, lachen und diskutieren miteinander.
Jedes Vereinsmitglied ist eingeladen am Ausschuss mitzuarbeiten.

Sponsoren

Bericht 11. Rückrundenspieltag 2017/18

(tho) Vor rekordverdächtiger Kulisse von 80 Zuschauern lieferten sich die beiden Verbandsklasse-Topteams aus Sindelfingen und Ergenzingen ein sehenswertes Topspiel, in dem sich der gastgebende VfL verdientermaßen mit 9:5 durchsetzte und das Tor zur Verbandsliga weit aufstieß. Heimrecht genossen auch die Damenteams, die in der dritten Bundesliga erwartungsgemäß gegen Süßen unterlagen und in der Regionalliga den erhofften Sieg gegen Saarlouis einfuhren.

Die Sindelfinger Verbandsklasse-Männer hielten dem Druck im Spitzenspiel Stand und behielten gegen Tabellenführer TTC Ergenzingen mit 9:5 die Oberhand. Als Folge beträgt der Vorsprung auf den Hauptkonkurrenten nun drei (Minus-)Punkte. Mit zwei Siegen aus den letzten drei Partien gegen Rottenburg, Ottenbronn und im Derbytag bei der SV Böblingen kann das Team um Kapitän Mika Pickan den Aufstieg in die Verbandsliga perfekt machen. In der überdurchschnittlich gut besuchten Sommerhofenhalle, in der auch zahlreiche Schlachtenbummler aus Ergenzingen für eine gute Stimmung sorgten, erspielte sich der VfL eine 2:1-Führung aus den Doppeln. Für manche etwas überraschend, erspielte sich der Gastgeber dann auch am vorderen Paarkreuz gegen die TTC-Topleute Christoph Hörmann und Moritz Schulz ein spielerisches Übergewicht. Abteilungsleiter Carsten Seeger war begeistert vom Auftritt der Sindelfinger Topleute: „Ivan Takac ist natürlich eine starke Nummer eins, die in den Spitzeneinzeln immer für zwei Punkte gut ist. Aber ein besonderes Lob möchte ich Pawel Piotrowski aussprechen, den ich selten so stark gesehen habe.“ Der polnische Neuzugang des VfL hatte nur im ersten Satz gegen Christoph Hörmann Probleme, setzte sich dann aber noch glatt mit 5:11, 11:9, 11:6 und 11:4 durch. Viel hätte sogar nicht zur Sindelfinger 6:1-Führung gefehlt, aber nach dem Erfolg von Petr Machulka (3:1 gegen Jochen Raff) musste Youngster Sven Stolz knapp nach fünf Sätzen gratulieren. Höhen und Tiefen gab es dann in der Partie von Thomas Barth zu verzeichnen. Machte die Sindelfinger Nummer fünf im vierten Satz noch einen 4:9-Rückstand wett, musste er gegen Michael Hörmann am Ende doch passen. Carsten Seeger: „Man muss sagen, dass unsere Youngsters in den entscheidenden Phasen dem Druck in diesem Spitzenspiel nicht immer gewachsen waren.“ Sonderlich ins Gewicht fiel dies allerdings nicht, denn im zweiten Einzeldurchgang sorgten erneut Ivan Takac und Pawel Piotrowski für die Vorentscheidung. Thomas Barth machte dann beim 11:7, 11:6 und 11:8 über Robin Kaiser alles klar. Carsten Seeger: „Dieser Erfolg war natürlich ein großer Schritt in Richtung Titelgewinn. Aber bei uns müssen nun alle auf dem Boden bleiben. Es sind noch drei Spiele zu absolvieren und es können immer mal Verletzungen oder Krankheiten dazwischenkommen. Insofern genießen wir nun den Sieg, einen Grund zum ausgiebigen Feiern haben wir allerdings noch nicht.“

In der dritten Bundesliga bestritten die Frauen I des VfL das erste von vier Heimspielen zum Saisonabschluss. Mit der TTG Süßen traf man auf einen motivierten Gegner, der seinerseits dringend einen Sieg benötigte, um den direkten Abstiegsrang zu verlassen. Beim Schlusslicht aus Sindelfingen stellte sich dann im Anfangsdoppel heraus, dass es bei Spitzenspielerin Jasmin Lorenz grippal geschwächt keinen Sinn macht, die Einzel zu bestreiten. „Jasmin wurde es im Doppel schon schwarz vor Augen, da machte ein weiterer Einsatz an diesem Tag wirklich keinen Sinn“, sagte Trainer Oliver Appelt, der nach einem zehntägigen Aufenthalt in Taiwan wieder die Betreuung an der Spielfeldumrandung vornahm. So blieb es bei der 1:6-Niederlage beim einzigen Punkt durch Natalie Bacher, die sich gegen Celine Schlecker (ehemals Gruber) durchsetzte. Eine starke Vorstellung lieferte außerdem Ersatzspielerin Bettina Gaa, die sich gegen die klar favorisierte Verena Volz diverse Satzbälle erspielte, dann aber doch mit 10:12, 5:11, 12:10 und 11:13 unterlag.

Die Regionalligafrauen hatten sich bereits vor kurzem aller Abstiegssorgen entledigt, wollten aber nun mit einem Sieg über den Vorletzten aus Saarlouis-Fraulautern ihr Punktekonto ausgleichen. Dies gelang in eindrucksvoller Manier mit einem verdienten 8:3-Erfolg. Maria Schuller gewann gleich zu Beginn ein wichtiges Einzel (12:10 im fünften Satz gegen Angela Koch), obwohl sie nach ihrem Urlaub in Guadeloupe noch mit dem Jetlag zu kämpfen hatte. Nach monatelanger Wettkampfpause gelang Elke Philipp beim Fünfsatzsieg über Liya Gu ein beeindruckendes Comeback. Oliver Appelt: „Eigentlich hätte die Partie 8:0 ausgehen müssen, aber wir bauten bei einer 7:0-Führung den Gegner nochmal etwas auf.“ Hannah Sauter machte mit einem 3:11, 5:11, 11:5, 11:6 und 11:8 über Lisa Gu den Sack endgültig zu.